| Empfänger-Adressen vorab verifizieren |
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Wenn der SX-GATE Mail-Server eingehende E-Mails direkt per SMTP empfängt und diese anschließend an einen internen Mail-Server weiterleitet, ist es sehr zu empfehlen, die Option "Interne Adressen vorab verifizieren" zu aktivieren. Sie finden diesen Schalter im Menü "Expertenmodus -> Mail-Server" auf dem Reiter (Tab) "Empfangs-Filter" (in Versionen 5.0 auf dem Reiter "Mailrouting").
Was bewirkt diese Option? Bei der Zustellung einer E-Mail werden zunächst die Adressen des Absenders und der Empfänger übermittelt. Sobald SX-GATE diese erhalten und geprüft hat, öffnet er kurzzeitig eine Verbindung zum internen Mail-Server und fragt nach, ob dieser eine E-Mail mit diesen Daten akzeptieren würde. Signalisiert der interne Mail-Server, dass die Mail nicht angenommen wird (z.B. weil der Empfänger nicht existiert), so besteht auch für SX-GATE kein Grund, sich weiter mit der E-Mail zu befassen. Die Annahme der Mail wird verweigert. Der große Vorteil dieses Verfahrens ist, dass bereits in einem sehr frühen Stadium der SMTP-Kommunikation die E-Mail abgewiesen werden kann. Noch nichteinmal der eigentliche E-Mail-Text wurde übertragen. Ein spürbares Mehr an System-Leistung ist die Folge! Die aufwändigen Anlysen durch z.B. Virenscanner und SPAM-Filter entfallen. Aber damit nicht genug. Ohne Vorabverifikation hätte SX-GATE die Mail angenommen und wäre damit in der Verantwortung, einen Unzustellbarkeits-Bericht zu senden, wenn der interne Mail-Server die Annahme verweigert. Ein Großteil dieser Unzustellbarkeits-Benachrichtigungen wäre an unbeteiligte Dritte, überlastete Mail-Server oder nicht existente Adressen gegangen und hätte so weitere Unannehmlichkeiten verursacht. Auch diese Unzustellbarkeits-Berichte gehören mit der Adressverifikation der Vergangenheit an. Und das schönste zum Schluß: Egal welchen Fabrikats der interne Mail-Server ist - nahezu jedes Produkt arbeitet hier mit SX-GATE zusammen. Empfängerfilter in Microsoft Exchange Unglücklicherweise sind Exchange 2000 und älter nicht in der Lage, E-Mails an unbekannte Empfänger schon im Vorfeld abzulehnen. Es werden stets alle Mails angenommen und bei Bedarf selbständig ein Unzustellbarkeits-Bericht erzeugt und zurückgesendet. Die Vorabverifikation der Adressen kann in Kombination mit diesem Server leider nicht genutzt werden. Seit Exchange 2003 kann ein Empfängerfilter aktiviert werden. Bei einzelnen Exchange-Versionen ist der Filter bereits standardmäßig aktiviert. Auf den Microsoft Web-Servern gibt es Anleitungen (Englisch) für die Aktivierung in Exchange 2003 (Link zu http://support.microsoft.com/kb/909005) und Exchange 2007 (Link zu http://technet.microsoft.com/en-us/library/bb125187(EXCHG.80).aspx). |




